Tausendsassa Alex – Ein Nomade in den Kinderschuhen| CAMPER NOMADS PORTRAIT

von | Aug 9, 2019 | Camper Nomads Portraits | 0 Kommentare

Tausendsassa Alex – Ein Nomade in den Kinderschuhen

 

Hallo Ihr Lieben,
vielen lieben Dank, das ich mich Euch vorstellen darf!

Ich bin Björn-Alexander Strank, bin 37 Jahre jung, bin am 19.Dezember 1981 im Hannover auf die Welt gekommen. Ich lebe seit 13 Jahren in meiner Wahlheimatstadt Leipzig, aufgewachsen bin ich in Hagen. Gelebt habe ich schon in Essen und Dortmund.
Auf Grund der familiären Verteilung in Deutschland lernte ich schon früh das Reisen zu lieben.

Ich lebte auch schon für einige Monate in Italien.
Ich reise immer gerne, ob mit oder ohne Mitreisende.
Durch einige Jobs konnte ich das Arbeiten und Leben unterwegs auch meistens gut miteinander verbinden und auch bis zu bestimmten Ebenen ausbauen. Das Reisen mit den verschiedenen Fortbewegungsmitteln habe ich für mich ausprobiert. So habe ich einige Routen auf meinen Beinen bereist, mit dem Bus,  der Bahn oder sie in eigenen Fahrzeugen erlebt. Die Möglichkeit, lange an einem Ort zu sein, habe ich erprobt und meine nun, nach fast einen Jahr, dass es für mich wieder Zeit wird, mein Leben in der Ferne wieder aufzunehmen.

 

Von Fernweh und kompatiblen Arbeitgebern

Bisher habe ich das Leben auf Reisen sowohl als Selbstständiger, als auch im ganz normalen Angestelltenverhältnis, ausprobieren dürfen. Doch seit einem Jahr suche ich einen Arbeitgeber, der mir dieses wieder möglich macht.

Mein bisher kompatibelster Job dafür war als Callcenteragent, aus dem „Homeoffice“. Meine Selbstständigkeit war bisher immer nur projektbezogen und leider nicht von Dauer, mein Wegbereiter für dieses schöne Leben.
Bisher dachte ich, ich sei einer der Wenigen in Deutschland mit solchen Wünschen für sein Leben.
Doch da meine Fantasie mich seit einigen Jahren dahin bringen möchte, immer mehr unabhängig zu sein und ein richtiger Weltbürger zu werden, habe ich viel recherchiert und bin auf die unterschiedlichsten Lebenskonzepte gestoßen und so auch, vor Kurzem, auf euch  Dachzeltnomaden.
Und als ich in diesem Zusammenhang auf euch Camper Nomads stieß, ging ein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung. Vielen Dank!

 

 

Den Kopf voller Ideen, die Realität voller Hürden

Für den Übergang, bis ich das Geld für ein neues Auto zusammengespart habe, arbeite ich seit Mai als Mietwagenfahrer in Leipzig. Nebenbei suche ich nach einem Arbeitgeber, der mir ein Arbeiten aus dem Homeoffice wieder möglich macht, sodass ich schnellstmöglich wieder in die Ferne fahren kann.

In meiner Zukunft sehe ich mich aber schon mehr als Selbstständigen.

Wie die Tätigkeit allerdings genau aussehen soll, weiß ich noch nicht genau.

Ich habe zwei, drei Businessideen in der Schublade, will mich aber noch nicht entscheiden. Aber vielleicht sind es nun auch schon „Heilige Kühe“, die nun doch auf Grunde ihres Erstellungsdatums geschlachtet werden sollten. Ich bin auf einigen Strängen noch auf dem Weg mich „finden zu lassen“.

Mein Alltag sieht derzeit so aus, dass ich, je nach Schichtbeginn in einem Callcenter, mit meinem Rad fahre und dort dann für ein Projekt im Kundenservice telefoniere.

Ich telefoniere für mein Leben gern.

Nach meinem Feierabend widme ich mich meinem Leben als Künstler und Musiker und den dazugehörigen Projekten.

 

Meine größten Hürden sind, schon immer, die Zusammenarbeit mit Behörden und das Schreiben, sowohl in sozialen Portalen, als auch das Ausfüllen von Anträgen oder der damit verbunden Briefe.

Und meine private und künstlerische Un-Organisation.

Im meinem Berufsleben bin ich da ganz anders, fast schon spießig und sehr gradlinig.

Dieses ist wahrscheinlich auch der Grund der Ideen in meinen Schubladen und in meinem Kopf, die ich nicht umsetze.

Ich bin ein Macher, Tausendsassa, Zirkuspferd und Planer doch für die Umsetzungen fehlt mir immer was…

 

Ich bin also noch auf dem (wahrscheinlich wichtigsten) Strang: „ganz am Anfang“.

 

Mein Wunsch ist es nun, in einigen Dingen mehr Klarheit zu erhalten und alles, was ich liebe und gerne mache, miteinander zu vereinen und davon leben zu können, wie ich mir das all die Jahre schon vorgestellt und teilweise erlebt habe.

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