Thilo Vogel – Fotograf und Dachzeltnomade | Camper Nomads Portrait

von | Nov 6, 2018 | Camper Nomads Portraits, Podcast | 0 Kommentare

Hi, ich bin Thilo, lebe und arbeite seit 2,5 Jahren in meinem Ford Mondeo mit Dachzelt.

Ich werde oft gefragt, ob das ein Schicksalsschlag war, der mich dazu bewogen hat ins Auto zu ziehen. Ich kann euch beruhigen: Viel mehr waren der Grund viele unterschiedliche Erfahrungen und Erlebnisse, die mich über Jahre hinweg geprägt und verändert haben. Im Grunde kann man sagen, dass mein Einzug ins Auto von langer Hand geplant war.

Was mich dazu inspiriert hat, welche Gedanken und Ideen dahinter stecken und welche Aktionen und Entscheidungen ich daraus abgeleitet habe, davon erzähle ich euch in dieser Folge.

 

Keine Freiheit mehr

Ich bin ein Küstenkind, in Oldenburg geboren und mit einem Jahr bin ich mit meinen Eltern nach Abu Dhabi gezogen. Dort habe ich meine Kindheit verbracht, bin mit 8 Jahren wieder gekommen und in Nordenham aufgewachsen, einer kleinen Stadt an der Nordseeküste. Dort bin ich zur Schule gegangen, habe ich mein Abi gemacht und bin mit 19 zum Zivildienst nach Essen gezogen.

Eines Tages, gegen Ende meines Zivildienstes lud mich mein Vater zum Krabbenpulen ein und fragte: „Thilo was willst du werden? Was macht dir Spaß, woran hast du Freude?“ Meine Antwort war: „Ich möchte Erfinder werden.“

Erstaunlicherweise nahm mein Vater das sehr ernst und wir haben uns tatsächlich gemeinsam hingesetzt um zu schauen, wie man Erfinder werden kann. Elektrotechnik oder Maschinenbau schienen nicht schlecht. Also Studium. Wo kann man das studieren? Aachen hört sich gut an. Letztendlich habe ich mich für Maschinenbau entschieden und bis 2009 in in Aachen studiert mit ein paar Auslandsaufenthalten in Spanien, Ungarn und der USA.

Ich habe Textiltechnik vertieft und mich im Bereich des textilbewehrten Betons spezialisiert. Am Ende meines Studiums bin ich tatsächlich Erfinder geworden, habe ein Patent eingereicht und auch recht lange gehalten.

Selbständig sein wollte ich schon immer, das wusste ich genau. Gegen Ende meines Studiums 2009 überlegte ich worin. Es wäre möglich gewesen, mich mit meinem Patent selbständig zu machen, aber das war mir am Ende zu spezialisiert und vor allem zu kapitalintensiv.

 

Womit selbständig machen?

Eines Tages lud sich ein Freund von mir zum Kaffee ein und brachte einen selbst gebackenen Pflaumenkuchen mit: „Thilo, du hast doch eine Kamera, kannst du nicht unsere Hochzeit fotografieren?“ Im Prinzip habe ich mich mit einem Pflaumenkuchen bestechen lassen meinen ersten Auftrag anzunehmen.

Diesen Job habe ich anscheinend so gut gemacht, dass danach die Anfragen für Hochzeiten nicht mehr einbrachen. Im Gegenteil, ich wurde sogar von der einen Hochzeit zur nächsten weggebucht ohne dass die Paare jemals ein Bild von mir gesehen hatten.

Ich hatte mit etwas angefangen und merkte, da ist Resonanz und Bedarf. Und mir war klar, das die Fotografie eine Möglichkeit war, meine Leidenschaft und Fähigkeit zu einem Beruf zu machen und dabei noch die Freiheit der Selbständigkeit zu genießen.

Ich bin bis heute nie angestellt gewesen. Bis auf ein paar Praktika während des Studiums habe ich nie mehr in meinem erlernten Beruf des Ingenieurs gearbeitet.

 

Aufbau eines Fotostudios

Ich habe in recht kurzer Zeit ein gut laufendes Fotostudio in Aachen aufgebaut, habe mir das Studio mit einem Partner geteilt, wir hatten Mitarbeiter, Auszubildende, Praktikanten, das volle Programm. Ich musste nie Werbung machen und habe am Ende alles an Dienstleistung im Bereich Fotografie angeboten, ohne es jemals wirklich gelernt zu haben. Ich hatte alles abgedeckt: Vom Bewerbungsbild über Produktfotografie, Architektur bis hin zu Image und Werbung für kleine und mittelständische Unternehmen, öffentliche Hand und kirchliche Träger.

Aber: Die Freiheit fehlte. Mein Terminplan war voll bis oben hin. Da war keine Lücke mehr. Meine Wochenenden waren weg, Feiertage gab es nicht. Ich habe mir die Nächte um die Ohren geschlagen und ich war bis zu zwei Jahre im Voraus verplant. Eingesperrt in meinem eigenen Terminkalender – Nicht der Inhalt meines Jobs hat mich genervt, vermeintlich notwendige Masse an Terminen.

Ich bezeichne die klassische Selbständigkeit heute als goldenen Käfig. Du hast zwar viel mehr Freiheiten als ein Angestellter und mehr Gestaltungsmöglichkeiten, aber du bist trotzdem in einem System gefangen aus Aufträgen, Kundenbefriedigung, Terminen, Buchhaltung und Kostenaparaten.

Im Oktober 2014 hatte ich ein Schlüsselerlebnis in Kroatien als ich von einem 2 wöchigen Segeltörn mit meinen Cousins zurück kam. Wir hatten das Schiff morgens schon abgegeben und warteten auf den Flieger, der uns nach Hamburg bringen sollte.

Wir saßen den ganzen Tag in einem Cafe auf eine langen Buhne, die ins Meer ragte und machten nichts. Meine Cousins Arndt und Nils sind sehr cool, mit denen kann man besonders gut nichts machen.

Und ich saß da und überlegte: Wie wäre das, wenn das so weiter gehen könnte. Wenn ich nicht das ganze Jahr ackern müsste für 2 Wochen Urlaub und die auch noch hart erkämpfen müsste? Sondern 3 Monate arbeiten, 1 Monat frei, oder 3 Monate arbeiten, 2 Monate frei oder sogar 3 Monate arbeiten und 3 Monate frei nehmen könnte.

Für mich gabs zwei Möglichkeiten: Entweder mehr Geld verdienen oder Ausgaben reduzieren.

Ich diskutierte das kurz mit meinem Cousin und dann war klar: Ok, das machst du jetzt. Du fängst jetzt an mit Reduktion. Guckst dir deine Kosten ganz genau an und schmeißt alles weg was du nicht brauchst. Ich habe Buch geführt, wo was ausgegeben, reduziert, Versicherungen abgeschafft, Verträge aufgelöst, wirklich überall geschaut: wo ist Einsparungspotential.

Beim Reduzieren kam mir ein Umstand zur Hilfe, der mich zunächst in eine ziemliche Krise gestürzt hatte: Mein Partner mit dem ich das Studio hatte, wollte eigenen Wege gehen. Wir hatten uns die Kosten geteilt und plötzlich stand ich vor einem Berg, den ich nicht mehr bewältigen konnte. Ich hatte noch versucht, das Studio zu halten, aber vorsorglich schon gekündigt und merkte bald: Das macht keinen Sinn, eine riesige Studiofläche zu bezahlen, die du am Ende viel zu wenig nutzt. Meine Aufträge hatte ich sowieso meistens draußen oder bei Kunden. Ich hätte das Studio komplett auslasten müssen, aber das hätte wieder mehr Termine und Mitarbeiter bedeutet.

So habe ich letztendlich mein gesamtes Fotostudio wieder auf ein 1-Mann-Business herunter gestampft. Im Nachhinein bin ich froh, dass es passiert ist und ich “gezwungen” wurde, mich zu minimieren. Ich habe in meiner ehemaligen WG, die ich zu der Zeit alleine bewohnte, in einem Zimmer ein wieder ein Homeoffice eingerichtet.

 

Fokussiert aufs Kernbusiness, gesund geschrumpft

Die Reduktion habe ich dann nicht nur auf die Finanzen und den Raum angewendet, sondern auch in der Angebotsspektrum.

Das Problem ist: Fotografie ist – zumindest so wie ich sie betrieben habe – nicht skalierbar. Wenn du deine Fotos auf Stocks verkaufst vielleicht, aber nicht im Bereich der Auftragsfotografie.

Außerdem kannst du keinem den Job abgeben. Fotos sind Geschmackssache, in den Bildern steckt dein Blickwinkel, den kannst du nicht erklären, den kannst du nicht vermitteln.

Die Kunden buchen dich, weil sie genau dich auch vor Ort haben wollen. Fotografieren ist auch nicht nur das Endergebnis, das Bild, Fotografieren hat etwas mit Wohlfühlen zu tun, mit Spaß. Die Leute haben mir oft gespiegelt, sie würden sich vor der Kamera bei mir sehr wohl fühlen.

Diese Faktoren schränken deine Freiheit noch zusätzlich ein. Du musst immer parat stehen. Du must präsent sein.

Es gab ein Schlüsselerlebnis auf einer Hochzeit 2014 wo ich nach der Trauung abends auf der Party stand und jede halbe Stunde gedacht habe: Vogel, was machst du da? Für wen machst du das? Warum machst du das?

Ich habe gemerkt, dass dieser Job – so gerne ich ihn auch mochte – mich ausgezehrt hatte. Nicht nur zeitlich, sondern auch mental. Ich habe gemerkt, dass das was ich da machte immer nur für andere getan habe. Ich habe mich aufgeopfert, alles gegeben, Nächte durchgemacht, Feiertage und Wochenenden geopfert, 80h Wochen geschoben und damit andere sehr glücklich gemacht. Aber ich selbst blieb auf der Strecke.

Da habe ich entschieden, dass kann so nicht weiter gehen, du must etwas ändern. An dem Abend noch habe ich entschieden, keine Hochzeiten mehr anzubieten. Bis auf zwei/drei Ausnahmen habe ich seit dem Tag keine Hochzeiten mehr angenommen. Und das obwohl ein damaliger Umsatz mit Hochzeiten 60% meiner Einnahmen ausgemacht. Ich war bereit das aufzugeben, weil ich selbst dabei nicht glücklich wurde.

 

Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere

Das erstaunliche war: Du schließt eine Tür und dadurch öffnet sich eine andere. Einfach weil du mehr Zeit und Freiraum hast, eröffnen sich wieder andere Möglichkeiten. Die Lücke die durch die Hochzeiten entstanden ist, hat sich sehr schnell mit andern Aufträgen wieder geschlossen.

Und so ging die Fokussierung weiter. Nach den Hochzeiten habe ich die Privatkunden komplett abgeschafft und nur noch für Businesskunden gearbeitet. Da war einfach alles klarer. Du hast meistens Kunden, die das Business kennen, du wenig erklären musst. Meistens arbeitest du mit Agenturen zusammen. Es gab einen klar umrissenen Auftrag, den hast du nach einem Angebot bekommen oder nicht. Der Auftrag wurde erfüllt und alles was darüber hinaus ging und mehr Arbeit kostete, wurde auch extra abgerechnet.

Diese Mentalität möglichst viel für wenig Geld und immer noch ein Extra dazu gab es bei den Businesskunden einfach nicht. Es läuft alles professioneller ab. Das Knipsen wurde als Arbeit angesehen und es ist klar, dass es mit dem Auftrag vor Ort noch lange nicht getan ist.

Aber auch innerhalb der Businesskunden habe ich mein Arbeitsfeld weiter reduziert: Produkte, Architektur und Stills haben mich einfach nicht so begeistert. Ich brauche Menschen vor der Linse. Etwas was sich bewegt, was in Interaktion mit mir tritt, ja, auch etwas was mich herausfordert. Ich liebe den Austausch mit Menschen und die Energie die daraus entstehen kann und – wenn man Glück hat – sich auch in einem Bild niederschlägt.

Am Ende habe ich das herausgegriffen, was mich am meisten faszinierte: Portraits. Und auch da habe ich auch noch einmal reduziert: Kein Akt, keine Ganzkörperportraits, kein Fashion, kein Make-Up, keine Show. Nur das Gesicht.

Ich bin nach wie vor fasziniert von Gesichtern. Gesichert sind so unglaublich vielfältig und so unglaublich ausdrucksstark. Ich könnte mich vergraben in Gesichter und sie stundenlang fotografieren. In Gesichtern steckt alles.

 

Reduktion auf ganzer Ebene

Aber damit nicht genug. Auch meinen Workflow und mein Equipment habe ich reduziert. Immer wieder nachgedacht, wie kann ich das noch weiter optimieren und vereinfachen, damit ich diesen Job auch von unterwegs aus erledigen kann.

Es gab Zeiten, da bin ich mit 2 Autos, 5 Koffern, ein bis zwei Assistenten, riesigen Blitzanlage und Stativen, mehreren Kameras und teilweise noch extra geliehenem Equipment angerückt, um meine Kunden zu fotografieren.

Heute mache ich Bilder nur noch mit meinem Handy. Nicht ganz. Ich habe auch noch eine Spiegelreflex und drei Objektive dabei, aber die werde ich jetzt auch abschaffen und auf eine Systemkamera umsteigen.

Meine Art der Fotografie kann ich mit dem einfachsten Equipment realisieren. Ich brauche eine Linse, und eine Lichtquelle. Das wars.

Ich muss dazu sagen: Ich habe das Fotografieren nie gelernt. Alles war Trial & Error. Ich habe bei jedem Auftrag am Anfang gravierende Fehler gemacht. Aber alles war so, dass ich es am Ende immer noch retten konnte bzw. keinem aufgefallen ist. Ich habe den Fehler in Kauf genommen um zu lernen.

Und wo wir gerade dabei sind: Ich wollte wissen, ob es an der Technik liegt, wie gut die Fotos werden. Deswegen habe ich jedes Geld, dass ich verdient habe direkt wieder in neues Equipment gesteckt. Ich habe mir gesagt: Wenn du mit der besten Kamera immer noch scheiß Fotos machst, dann liegt es an dir. Und so habe ich mich weiterentwickelt und festgestellt, dass es letztendlich nicht am  Equipment liegt.

Klar, ein gutes Foto hat auch eine Technik-Komponente. Aber die ist weit aus geringer, als viele denken. Die Technik ist eine Basis und das i-Tüpfelchen. Dazwischen liegt ganz viel Auge, Gefühl, Einfühlsamkeit, Schnelligkeit, Handwerkszeug, Tricks und Leichtigkeit.

 

Mit einem 1-Mann Unternehmen mehr Umsatz und Gewinn

Letztendlich hat sich diese Reduktion sehr bezahlt gemacht. Mit meinem 1-Mann-Unternehmen hatte ich am Ende mehr Umsatz und mehr Gewinn, als mit dem kompletten Studio. Ich hatte überschaubar viele Termine, mehr Flexibilität und damit mehr Zeit.

Außerdem habe ich meine Preise angezogen. Mir war bewusst, dass ich ein Händchen für Menschen habe, das ich etwas besonderes aus ihnen herauskitzeln kann. Ich wusste, dass mir da so schnell keiner das Wasser reichen konnte. Der Unterschied wurde mir auch oft gespiegelt. Das ist ein weiterer Tip: Hör dir das Feeback von Leuten an. Manchmal sieht man selber nicht, was die Menschen um dich herum wahrnehmen.

Den Unterschied haben natürlich nicht alle gesehen. Und es gab auch Kunden, für die war es nicht wichtig. Aber die, die es gesehen haben, die waren bereit, einen guten Preis für die Leistung zu bezahlen.

Und das ist ein weiterer Tipp: Such dir eine Nische. Als ich das das erste mal auf der DNX von Sebastian Kühn gehört habe, ging es dir wahrscheinlich wie mir:

  1. Welche Nische ist die Richtige?
  2. Warum eigentlich eine Nische?

Zu 2: Wichtig ist erstmal den Fokus zu setzen und in einem Feld, in der die Konkurrenz überschaubar oder nicht vorhanden ist, einen Impact zu hinterlassen. Das gelingt dir natürlich einfacher in einer Nische, als auf einem großen Spielfeld. Größer machen, weiter machen, aufblasen kannst du immer.

Zu 1: Probiere es aus! Teste, #macheinfach, hör auf dein Bauchgefühl. Meistens liegt das gar nicht so falsch und gibt dir zumindest eine die Richtung an. Wenn du die richtige Nische gefunden hast, wirst du das merken. Leute werden darauf anspringen, du wirst Feedback bekommen, dein Umfeld wird dir das spiegeln. Darauf kannst du vertrauen. Du musst dafür nur die Ohren spitzen.

Lustigerweise hatte ich meine Nische schon gefunden, als ich 2015 davon hörte. Ich hatte mein Business schon auf diese Portrait-Nische angepasst. Mir war nur nicht bewusst, dass es eine super Nische war! Also meistens liegen die Lösungen gar nicht so weit weg von dem, was man gerade macht.

So war es auch mit meinem zweiten Projekt, den Dachzeltnomden, dazu später mehr.

 

Mein erster Kontakt mit den „Digitale Nomaden“ 

Im Winter 2014 bin ich über die Digitalen Nomaden gestolpert. Diese Menschen die mit ihren Laptop am Strand sitzen und ihre Arbeit mit dem Reisen verbinden.

Im Netz bin ich auf den Film “Deutschland zieht aus” von Thorsten Kolsch und Tim Jonischkat gestoßen. Ich fand das Konzept von Anfang an faszinierend. Unterwegs sein und Geld verdienen. Das will ich auch.

Dieses flexible Arbeitskonzept faszinierte mich so sehr, dass ich mich in den folgenden Monaten tief in die Materie eingearbeitet habe.

Meine erste DNX war im Oktober 2015. Ich weiß noch wie ich ewig gehadert habe, ob ich 300 Euro für das Ticket ausgeben sollte. Mein lieber Freund Basti meinte: Mach. Und ich habs bis heute nicht bereut.

Tip: Wenn ihr das gute Gefühl habt, das könnte euch helfen (Veranstaltung, Coaching, Bücher, Filme) seid bereit, dafür Geld auszugeben. In den meisten Fällen lohnt sich das! Vor allem, wenn euer Bauch euch das sagt!

Ich war geflashed was alles möglich ist. Ich habe Einblicke in eine Welt erhalten, die mir vorher noch nicht bewusst war. Ich habe liebe Menschen und heue Freunde kennengelernt. Unter anderem Joe von My Traveling Piano und Mogli mit dem ich jetzt zusammen mit Anja und Dominic auch die CAMPER NOMADS gegründet habe.

Aber für mich war von Anfang an klar, ich wollte kein Rucksack-Nomade sein, sondern mein Zuhause überall mit hin nehmen können. Denn Auto fahren bedeutet für mich Freiheit pur. Ich konnte es schon damals kaum erwarten, meinen Führerschein zu machen und hatte ihn schon drei Wochen vor meinem 18 Geburtstag fertig. Die Verknüpfung von Auto und Freiheit ist bis heute geblieben.

Also blieb für mich die Frage: Wie kann ich flexibler sein mit meiner Arbeit. Wie kann ich das Reisen mit der Arbeit verbinden? Und auch dort hatte ich auch ein Schlüsselerlebnis in Amsterdam nach einem Auftrag für die Holländischen Seenotrettungsgesellschaft im Juni 2015, wo ich nach dem Auftrag gerne noch dort geblieben wäre, um die Natur zu genießen, aber wieder zurück nach Aachen musste um die Nachbearbeitung zu machen.

Also wie kann ich es schaffen, dass ich nicht immer wieder nach meinen Aufträgen zurück nach Aachen muss? Was muss ich machen, damit ich meine Arbeit von unterwegs aus erledigen kann?

 

Ein Camper muss her!

Ich habe mir viele Autos und Fahrzeuge angeschaut. Auf Messen gewesen, Bücher gelesen. An dieser Stelle kann ich euch ein super Buch von Ulrich Dolde ans Herz legen „Wohnmobile selbst ausbauen und Optimieren“, das es inzwischen in der 4. Auflage gibt. Das hatte mir mein Freund Basti zum Geburtstag geschenkt und es war Gold Wert. Als ich dieses Buch las, habe ich erst ein Gefühl dafür bekommen, was überhaupt alles möglich ist.

Ergebnis war allerdings, dass ich dadurch auch immer mehr auf dem Trip von immer größeren und teureren Fahrzeugen gekommen bin. Ich hatte mir sogar damals in meinem Keller aus Latten einen groben Grundriss gebaut um ein Raumgefühl für mein Expeditionsfahrzeug zu bekommen: Der Keller hatte genau die richtige Höhe.

Bis ich gemerkt habe, dass ich die ganze Zeit nur am Planen war. Immer nur konsumiert, gedacht, gewälzt, gegrübelt – aber am Ende nichts realisiert bekommen habe. Ich kam nicht vorwärts. Und ich wollte ja unterwegs sein. Ich wollte von unterwegs aus arbeiten.

Bis ich diesen Schalter im Kopf umgelegt habe: Mach einfach! Fang einfach an! Nimm das was du hast und probier es aus. Und wenn das nicht passt, kannst du es immer noch anders machen.

Und das ist auch einer meiner größten Tipps, die ich geben kann: Mach mit dem was du hast!

Nimm das Auto, das Arbeitsgerät, die Kamera, das Handy, das du hast und fang damit an. Ob etwas funktioniert oder nicht findest du nur heraus, wenn du es ausprobierst, nicht davon, dass du darüber nachdenkst, oder es so zerdenkst, so dass du am Ende gar nicht mehr weißt, wo du stehst, weil du so verwirrt bist.

So habe ich damals meinen Ford Mondeo genommen und mich gefragt: Wie kann ich hier drinnen arbeiten?

 

Campingausbau im Ford Mondeo

Auf dem Vordersitz arbeiten wusste ich aus Erfahrung: Das war unpraktisch. Also auf der Rückbank. Ok, dafür muss ich aber einen Tisch an dem Vordersitz befestigen. Aber warum nicht gleich den ganzen Vordersitz raus und dort einen Tisch installieren? Du fährst doch ohnehin hauptsächlich alleine durch die Gegend. Und wenn du Besuch hast, kann der ja prima hinten sitzen.

Und das funktioniert bis heute. Ich habe selten die Situation, in der ich mehr als zwei Personen transportieren muss. Mittlerweile ist der hintere rechte Sitz mein Lieblingssitz geworden. Man hat dort unglaublich viel Beinfreiheit und ein geiles Panorama wenn man chauffiert wird.

So kam eins zum anderen: Ich wollte den Kofferraum nutzbar machen und suchte nach einer Möglichkeit meine Schubladenschrank zu fixieren. Also: Alte Kofferraumabeckung raus, als Schablonge genommen, OSB-Platten mit der Stichsäge zurecht gesägt und den Kofferraum neu ausgekleidet.

Übrigens auch hier: Einfach ist King. Für mein Stauraumproblem habe ich ganz einfache Schubladencontainer aus Plastik aus dem Baumarkt für 20 Euro gekauft. Funktioniert immer noch und hat mittlerweile schon viele andere inspiriert.

Die linke Hälfte der Rückbank ist dabei auch gleich mit rausgeflogen. So hatte ich im Handumdrehen eine Liegefläche erzeugt, die vom Kofferraum bis zum Fahrersitz mehr als 2 Meter bietet. Mit einer selbstaufblasbaren Matratze ausgestattet ergab sich so ein idealer Schlafplatz.

Am Anfang hatte ich mir sogar eine Konstruktion gebaut um einen 27’’ iMac an einem Item-Profil im Auto benutzen zu können. Das war eine super Konstruktion, die es mir erlaubte, ihn während der Fahrt einzudrehen und so hinter den Fahrersitz zu klappen, dass er dort sicher verstaut werden konnte.

Darauf war ich besonders stolz, aber ich habe schnell gemerkt, dass ich ihn nicht brauchte. Das Problem war in meinem Kopf: Ein Fotograf braucht doch zum Bilder bearbeiten einen großen Bildschirm! Und sicherlich, es ist ganz schön, viel Platz zu haben (ich habe früher sogar mit 2 und mehr Bildschirmen gearbeitet), aber ist es wirklich notwendig?

Gott sei dank kamen mir die Grenzen der Technik zur Hilfe: Ich hatte zu der Zeit noch kein vernünftiges Batteriesystem am Bord und mit seinen 300 Watt war der Rechner für mein Fahrzeug einfach überdimensioniert. Außerdem nahm er wertvollen Schlafplatz hinter dem Fahrersitz weg – zwar nur ein paar Zentimeter, aber im Auto zählt jeder Zentimeter.

Also flog er wieder raus und statt dessen arbeite ich bis heute am Laptop. Absolut kein Thema, einfach nur Gewöhnungssache.

Für die Stromversorgung habe ich mir eine 1-Batteriesystem-Lösung überlegt. Durch Zufall bin ich in der Facebook Gruppe “Autarke Wohnmobile oder die es werden wollen” auf Rene Mark gestoßen. Der hatte behauptet man bräuchte nur eine Batterie im Auto. Ich war sofort fasziniert.

Und tatsächlich. Es funktioniert. Mit seiner Hilfe habe ich eine 90 Ah LifeYPo Lithium-Ionen-Batterie in den Fußraum meines Beifahrersitze eingebaut, die nicht nur meine Verbraucher versorgt, sondern auch mein Auto startet.

Das beste: Ich hatte Rene nie getroffen, das ganze Coaching lief über WhatsApp ab. Der Typ ist einfach der Hammer! Wenn ihr Batterielösungen sucht: Wendet euch an ihn.

Wenn ihr euch für den ganzen Umbau meines Autos interessiert, schaut doch einfach mal auf dem Youtubekanal von Herman-unterwegs oder bei HowTube von Lars Wendt vorbei. Da bekommt man einen ganz guten Eindruck wie das aussieht.

Übrigens: Alles was ich bis heute in mein Auto eingebaut habe, ist bis auf ein ganz paar Ausnahmen ein Prototyp. Aber wie heißt es so schön, nichts hält länger als ein Provisorium.

 

Und dann kam das Dachzelt

Eigentlich kam es sogar vor dem Autoumbau. Mein Freund Pitt hatte noch so ein Ding rumstehen, das ich kurzerhand ausprobierte. Ich war sofort fasziniert. Nicht nur von der Praktikabilität, alles was mit Schlafen zu tun hat, aufs Dach verfrachten zu können, sondern auch von dem Gefühl.

Dachzelten macht einfach riesigen Spaß. Es ist Freiheit, Abenteuer, Natur pur, Aussicht, über den Dingen stehen, Kind sein, praktisch, verhältnismäßig günstig, kompakt, flexibel, schnell – einfach ein Lebensgefühl – einfach geil!

Also habe ich mir kurzerhand ein eigenes Dachzelt gekauft – und mit dem ganzen Wagen fertig umgebaut war mir dann klar: Jetzt kannst du den nächsten Schritt wagen und ganz in dein Auto ziehen.

Die Gegenstände in meiner Wohnung hatte ich auch schon in meinem ganzen Reduktions- und Minimalisierungsprozess so weit minimiert, dass tatsächlich am Ende alles was ich brauchte, in mein Auto passte. Das sah am Anfang noch recht voll aus.

Übrigens, wenn euch das Thema Minimalismus weiter interessiert (wie minimiere ich meinen Besitz, wo fange ich an, was sind die Schwierigkeiten, was sind die Hürden), dann kann ich euch die Folge des Vanlust Podcasts MINIMALISMUS TALK – LIVE VOM CVSM ans Herz legen.

 

Kündigung: Das Auto wird meine Wohnung

Im Sommer 2016 kündigte ich meine Wohnung und zog in mein Auto. Das klingt jetzt sehr einfach – aber die Kündigung war es tatsächlich nicht. Denn die Wohnung war immer noch ein Sicherungsanker in meinem Kopf. Ich hatte mich dort 10 Jahre sehr wohl gefühlt. Ich dachte, wenn die weg ist, kannst du nicht mehr zurück.

Einerseits ist es so, andererseits wiederum nicht. Vielleicht kann ich nicht genau dorthin zurück, aber wenn ich mein Leben wieder stationär ausrichten will, dann habe ich immer alle Möglichkeiten dafür.

Außerdem wollte ich unterwegs sein und keine extra Kosten mit mir rumschleppen. Ich hatte sie zwischenzeitlich auch mal testweise per per Airbnb vermietet, aber das war für mich keine Dauerlösung. Der Schritt war also notwendig. Es ist wie so oft: Wenn man es einmal geschafft hat, stellt man fest: Es tut nicht weh. Im Gegenteil, es macht dich sogar freier.

Einen andern Schalter musste ich später auch noch sehr aktiv umlegen. Irgendwann fand ich mich auf dem Sofa eines Freundes wieder und als der eines Tages für meine frisch gewaschene Wäsche einen Platz in seinem Kleiderschrank frei machte, war mir klar, dass ich noch nicht wirklich unterwegs war. Ich hatte nur eine Wohnung gegen eine andere getauscht. Er meinte es gut, aber das war nicht das was ich wollte.

Das Problem ist: Ein Auto ist ein Fortbewegungsmittel und kein zu Hausse. Zumindest für die meisten von uns. Du nutzt es, um von A nach B zu kommen. Es aber als Aufenthaltsraum zu akzeptieren hat bei mir etwas gedauert.

Inzwischen liebe ich es und wohne selbst wenn ich bei Freunden zu Besuch bin in meinem Auto.

 

Die Dachzeltnomaden

Ich habe dann ein Jahr in meinem Auto gelebt, bin kreuz und quer durch Europa gefahren, bis ich mich im Juni 2017 gefragt habe: Sag mal, gibt es noch mehr solche Menschen, die so unterwegs sind wie ich?

Das war die Entstehung der Dachzeltnomaden, eine Facebookgruppe, die ich im am 11. Juni 2017 gegründet habe. Diese Gruppe ist regelrecht explodiert: Am ersten Tag waren schon 50 Mitglieder am Start und mittlerweile hat sie nach noch nicht mal 1,5 Jahren mehr als 10.000 Mitglieder.

Ich hätte nie gedacht, was sich aus so einer fixen Idee alles entwicklen kann. Das war auch so ein Ding, wo ich direkt merkte: Hier ist Momentum drin, hier gibt es Resonanz. Hier passiert was!

Und das Coole: Die Gruppe war von Anfang an super freundlich, super nett, super hilfsbereit. Kein Gestänkere, kein Gemeckere, kein Dissen – einfach richtig angenehm.

Direkt am Anfang wurden die Rufe nach einem Treffen laut, so dass wir im September 2017, 3 Monate nach Gruppengründung, unser erstes Treffen hatten. Dort hat sich der Gruppenspirit von der digitalen Welt in die reale transferiert. Und alle waren so begeistert, so angetan so inspiriert und wollten es am liebsten direkt wiederholen.

Aus diesem Treffen ist mittlerweile das DACHZELT FESTIVAL entstanden. Ein Camp-Event für alle, die sich für Dachzelte interessieren – ob sie eins haben oder nicht. Mit Workshops und Vorträgen zu Outdoor- oder Reise-, Ausbau-, Kochthemen, Offroadfahren, Kinder- und Musikprogramm und sogar einer Händlermeile mit Dachzeltherstellern und -zubehör.

Diesen Sommer 2018 sind 1800 Menschen da gewesen, die zusammen gecampt, gechillt, gegrillt und gefeiert haben. Ein besonders friedliches und entspanntes Festival für die ganze Familie. Im nächsten Jahr findet es wieder statt vom 16. bis 19. Mai 2019. Wenn ihr dabei sein wollt, kommt gerne rum, jeder ist herzlich willkommen!

Zusätzlich betreiben wir – und ich sage wir, weil sich mittlerweile ein kleines Team zusammengefunden hat – einen recht erfolgreichen Blog zum Thema Dachzelte, was auch ein totales Nischenprodukt war und ist. Eine allumfassende Informationsplattform zum Dachzelt, die gab es zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht. Und der Bedarf war da. Die Leute wollten sich austauschen zu den Thema und wollten Informationen.

Und auch hier wieder. Es lag so nahe. Ich war ja schon länger mit dem Dachzelt unterwegs, ich fand es von Anfang an geil, ich hätte auch direkt mit einem Blog anfangen können. Aber erst durch die Gruppe habe ich erkannt, dass auch der Bedarf da ist sich auszutauschen, sich zu informieren und am ende auch zu treffen oder gemeinsame reisen zu unternehmen

Mittlerweile entwickelt sich dieses Projekt zu einem weiteren Standbein neben der Fotografie. Es nimmt auf jeden Fall sehr viel Zeit in Anspruch. Aber es macht tierisch Spaß, fordert mich auf mehreren Ebenen, verbindet viele meiner Leidenschaften und auch Fähigkeiten und lässt sich prima von unterwegs aus managen. Mehr noch: Ich lebe das Dachzeltnomadenleben ja tatsächlich täglich. Ich weiß wovon ich rede, ich stecke tief drin im Thema.

Was mich total überrascht hat: Viele empfinden das sogar als Inspiration. Was mich tatsächlich verwundert hat, denn ich mache ja eigentlich nur das worauf ich Lust habe und was mir Spaß macht und erzähle darüber.

Aber das ist es wahrscheinlich: Ich denke tatsächlich weder darüber nach, wie außergewöhnlich das ist, noch was andere darüber denken. Ich mache einfach. Womit wir wieder beim Hashtag wären: #einfachmachen

Und als Tipp: Mach einfach was du liebst und erzähle darüber. Es gibt so viele Möglichkeiten sich auszudrücken: Instagram, Youtube, Facebook, Twitter… – Und guck wie die Leute darauf reagieren.

 

Träume erfüllen

Ich habe seit ich 18 bin einen Traum: Ich möchte eimal mit einem Käfer von Feuerland bis Alaska fahren. Den Traum möchte ich jetzt verwirklichen: Handgepäck packen, Flieger schnappen und rüber nach Südamerika!

Wenn man so will, ist das ganze Projekt mit dem Dachzelt auf dem Mondeo nur ein Testballon. 2,5 Jahre Langzeittest, ob das überhaupt funktionieren kann – in einem Auto leben. Auf kleinem Raum. Und Was soll ich sagen: Es funktioniert nicht nur, es befreit, macht sogar Spaß und glücklich.

Ich werde immer wieder gefragt: Warum keinen Bus. Jetzt wisst ihr warum 😉

Wenn ihr mehr wissen wollt, meldet euch gerne. Ihr findet mich bei InstagramFacebookYoutube unter VOGEL ADVENTURE. Oder bei den Dachzeltnomaden auch bei InstagramFacebookYoutube.

Wir sehen uns online oder vielleicht sogar mal offline auf einem der nächsten Treffen! Kommt in die CAMPER NOMADS Facebook Gruppe, nehmt an einer unserer Masterminds teil, wenn ihr Unterstützung bei der Durchführung eures Business on Wheels braucht!

Ganz liebe Grüße vom Dach!

euer Thilo

Meine Tipps

  • Mach einen Unterschied – mach etwas anders als andere.
  • Weil es keiner Macht, heißt es nicht, dass es nicht geht oder nicht erfolgreich werden kann.
  • Mach mit dem was du hast, komm ins tun. Größer, höher, schneller, besser kannst du immer noch.
  • Probiere es aus! Teste, #macheinfach.
  • Keiner kann dir sagen, ob etwas funktioniert oder nicht, du musst es probieren.
  • Hör auf dein Bauchgefühl!
  • Du merkst, wenn du das Richtige machst. Du bekommst Feedback & Resonanz.

 

Hier kannst du mich erreichen:

VOGEL ADVENTURE | Instagram | Facebook | Youtube

DACHZELTNOMADEN | Dachzeltnomaden Facebook Gruppe | Instagram | Facebook | Youtube

THILO VOGEL PHOTOGRAPHY | Instagram | Facebook

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SHOWNOTES:

Film Deutschland zieht aus – Thorsten Kolsch, Tim Jonischkat: Deutschland zieht aus

Digitale Nomadenkonferenz: DNX

Buch Ulrich Dolde: Wohnmobile selbst ausbauen und optimieren

Stauraumlösung: Kunststoff Schubladencontainer

Selbstaufblasbare Matratze: Therm-a-Rest 196 x 76 x 5 cm

Lithium-Ionen-Batterie: 12V 90AH LiFeYPo4 

Batterie-Beratung: Rene Mark 

Vanlust Podcasts: MINIMALISMUS TALK – LIVE VOM CVSM

Dachzeltnomaden: Dachzeltnomaden Facebook Gruppe

Dachzeltnomaden: Webseite/Blog

DACHZELT FESTIVAL: DACHZELT FESTIVAL

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VIDEOS

Interview/Roomtour mit Herman-unterwegs.de

 

Interview/Roomtour mit Lars Wendt von HowTube

 

Video Peace Love & Om – Katja Wolf

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Unsere Ausrüstung:

MacBook Air 13″*

Samson Meteor USB Podcast Mikrofon*

Zoom H2N Podcast Mikro*

Zoom APH-2n Zubehörpaket*

Externe Festplatte 1TB*

Externe Festplatte 5TB*

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Wenn auch du so ein cooles Intro für deinen Podcast haben möchtest, eine Anrufbeantworter Stimme brauchst oder du Hilfe bei deinen Audios benötigst, dann ist Manu von Schalldose on Tour auf jeden Fall der Mann für dich!

Herzlichen Dank lieber Manu, für deinen Support! <3

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Mehr Infos zu deinen CAMPER NOMADS Hosts findest du hier:

Anja: VANekdoten | Instagram | Facebook

Mogli: Life of Balu | Instagram | Facebook

Dominic: Camper On Tour | Instagram | Facebook

Thilo: VOGEL ADVENTURE | Instagram | Facebook | Youtube

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*Die Links sind Affiliate-Links. Das bedeutet, du unterstützt mit deinem Kauf den CAMPER NOMADS Podcast! – Du zahlst dadurch aber NICHT mehr! HERZLICHEN DANK!

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