Camper Nomads Meetup auf der Abenteuer & Allrad

von | Jun 7, 2018 | Community, Events, Mastermind | 0 Kommentare

Unvergessliche Momente, intensive Gespräche, Lachen bis es weh tut, neue Freundschaften, wundervolle Klaviermusik und viele spannende Geschichten und Lebensmodelle. Und natürlich jede Menge interessante Fahrzeuge.

Wenn man diese Tage auf der Abenteuer & Allrad vom 31. Mai bis 3. Juni 2018 zusammenfassen müsste, wären das in etwa die Worte, die man verwenden würde. Ein paar mehr möchten wir aber trotzdem gern verlieren und alle, die nicht dabei waren, etwas an der wunderbaren Atmosphäre teilhaben lassen.

Die größte Offroad-Messe der Welt

„Mit mehr als 300 internationalen Ausstellern und weit über 50.000 Besuchern aus aller Welt ist die ABENTEUER & ALLRAD nicht nur die „Größte Off-Road-Messe der Welt“ sondern zugleich das bedeutendste 4×4-Event des Jahres, die nahezu das gesamte Angebotsspektrum der internationalen Off-Road- und Outdoor-Szene präsentiert.“

Schon allein, wenn man über die riesige Camp Area streift, kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus, da hier jedes Fahrzeug so individuell ist: Vom kompakten Suzuki Jimny mit Dachzelt über den selbst ausgebauten Kastenwagen mit Allrad bis hin zum fast haushohen Weltreisemobil ist hier alles vertreten, was als Abenteuerfahrzeug bezeichnet werden kann.

                       

Neue Freundschaften auf der Camp Area

Einige von uns reisten bereits ein paar Tage früher an, um für uns Camper- und Dachzeltnomaden einen gemeinsamen Platz freizuhalten, da sich im Vorfeld ca. 100 Personen für ein gemeinsames Treffen angekündigt hatten. Im Laufe des Mittwochs kam gefühlt die ganze Allrad-Welt hier an, sodass es mit dem Freihalten schwierig wurde. Letztlich konnten wir aber viele zusammenbringen und einen zentralen Treffpunkt schaffen, an dem sich dann über die Tage verteilt auch immer wieder neue Gesichter und Fahrzeuge einfanden.

Beim gemeinsamen Frühstück, am Lagerfeuer und an den Fahrzeugen selbst wurde sich über allerlei Technisches ausgetauscht, man half sich gegenseitig, kochte miteinander und genoss die Gespräche mit Gleichgesinnten. Und aus Campernachbarn wurden neue Freunde. Die wenigsten sind zwar Camper Nomaden wie wir – obwohl es sich doch ein paar für eine längere Zeit vorstellen können – aber einige von ihnen bringen einiges nicht nur an Camping-, sondern auch Lebenserfahrung mit und man lernt viel darüber, mit wie wenig die meisten glücklich sind. Und darüber, wie wenig man auch wirklich braucht, nicht nur, um glücklich zu sein, sondern zum Leben allgemein.

Was für die meisten völlig normal ist, ist als Camper Nomad je nach Fahrzeug fast schon Luxus: fließend (warmes!) Wasser, eine Dusche, ein Kühlschrank. Aber wir empfinden es weniger als Luxus, sondern vielmehr als etwas, das man nicht notwendigerweise selbst besitzen bzw. ständig zur Verfügung haben muss, weil bspw. entweder fließend warmes Wasser keine tägliche Notwendigkeit ist oder es ausreichend Möglichkeiten gibt, öffentliche sanitäre Einrichtungen zu nutzen.

Schön zu sehen ist auch, wie umweltbewusst, ressourcenschonend und nachhaltig viele der Camper (Nomads) leben. Das resultiert sicherlich daraus, dass man sich viel mehr Gedanken darüber macht, woher man zum Beispiel Strom und Wasser bezieht, weil es eben nicht einfach aus der Wand kommt und immer verfügbar ist. Außerdem lebt man größtenteils sehr naturverbunden und möchte dazu beitragen, dass die Natur noch lange erhalten bleibt.  Aber ich schweife ab … Eure Meinungen dazu und ob ihr das ähnlich seht bzw. auch diese Erfahrungen gesammelt habt, interessieren uns aber trotzdem, ihr dürft sie gerne in den Kommentaren hinterlassen.

My Traveling PianoNicht unerwähnt lassen möchten wir, dass auch der wunderbare Joe Lörmann mit seinem „Traveling Piano“ ein paar Tage im Camp war und uns und natürlich vielen anderen Campern am Donnerstag einen zauberhaften Abend mit seiner gefühlvollen Klaviermusik bescherte.

 

Intensive Gespräche beim Camper Nomads Meetup

Nachdem Robby und Stefan von den Campofanten am Freitagabend zu sich auf Camp II eingeladen hatten (sie hatten leider keinen Platz mehr bei uns in Camp I gefunden) und wir dort einen wirklich schönen Abend mit viel Lachen und sehr tiefgehenden Gesprächen verlebten, organisierten wir für den späten Samstagnachmittag ein offizielles Camper Nomads Meetup bei uns im Campbereich.

Neben ein paar angekündigten Mitgliedern aus unserer Community gesellten sich spontan noch ein paar unserer Nachbarn mit dazu und jeder erzählte entweder seinen Weg zum Camper Nomad oder was ihn momentan oder generell daran hindert, ein solches Leben umzusetzen. Bei einigen Geschichten bekamen wir teilweise Gänsehaut, kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus und waren überwältigt von dem Potential jedes Einzelnen und den gegenseitigen Inspirationen. Für manche sind sogar neue Ideen geboren wurden oder Challenges entstanden. Wir werden auf jeden Fall dranbleiben, euren Weg weiterverfolgen und euch gern auch auf diesem weiter unterstützen.

Wir bedanken uns hiermit noch einmal herzlich für eure Offenheit, denn manchmal ist es gar nicht so einfach, vor (sich selbst und) anderen die eigenen Bedenken und Ängste ehrlich auszusprechen und Feedback dazu zu bekommen. 

CN MeetupEs ist auch erstaunlich und interessant zu sehen, wie manche sich ihrer eigenen Stärken und auch Positionen im Unternehmen (als Angestellte) gar nicht bewusst sind. Und dadurch nicht wissen, welche Möglichkeiten ihnen zur Verfügung stehen.

Doch um genau so etwas ans Licht und vielleicht den ein oder anderen Stein ins Rollen zu bringen, machen wir diese Meetups, die einen ganz intensiven und zielgerichteten Austausch ermöglichen.

Wir freuen uns, dass dieses erste Treffen so gut angenommen wurde und planen schon die nächsten. Schreibt uns gerne auch in den Kommentaren, ob ihr selbst einmal dabei sein möchtet, zum Beispiel im im Rahmen des Dachzeltfestivals.

Keep rollin‘!

Eure Camper Nomads Anja, Marcus, Thilo und Dominic (der dann hoffentlich beim nächsten Treffen dabei ist) 

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