Travel into the blue – Wenn das Fernweh zweimal klingelt

von | Aug 16, 2019 | Camper Nomads Portraits | 2 Kommentare

Travel into the blue| Camper Nomads Portrait

Wie alles begann

Hi, ich bin Eva, 1981 in Essen geboren und in Krefeld aufgewachsen. Nach dem Abitur habe ich Maschinenbau studiert, was als Frau doch immer noch recht ungewöhnlich ist. Wirklich ungewöhnlich wurde mein Lebenslauf aber erst danach. Ich hatte schon lange davon geträumt, zu Reisen und die Welt zu entdecken, aber erst nach dem Diplom hat es endlich geklappt und ich ging für neun Monate nach Australien, Neuseeland und Fiji. Wieder zurück in Deutschland arbeitete ich bei einem Messerhersteller in Solingen in der Produktentwicklung und lief dort meinem Lieblingsmenschen über den Weg…

Hey, ich bin Lukas, geboren 1980 in Kattowitz, Polen. Mit neun Jahren kam ich mit meinen Eltern nach Deutschland. Nach Schule und Zivildienst fing ich eine Lehre zum Industriemechaniker an. Als ich Eva kennenlernte, arbeitete ich immer noch im gleichen Unternehmen und machte gerade in der Abendschule meinen Industriemeister.

 

Mit dem Camper zu reisen erschien uns einfach praktisch

 

Seit 2010 gehen, oder besser reisen, wir gemeinsam durchs Leben. Wir waren gerade mal drei Monate ein Paar, als wir beschlossen, gemeinsam die Amerikas zu bereisen. Es dauerte allerdings noch zwei Jahre bis es endlich losging. Mit dem eigenen Camper wollten wir reisen und das, wo wir keine Campingerfahrung hatten. Aber irgendwie erschien es uns am praktischsten, im eigenen Fahrzeug statt nur mit Rucksack unterwegs zu sein. Schließlich waren die Jobs gekündigt, die Wohnung aufgelöst und ein ausgebauter Toyota Land Cruiser – in den wir uns auf den ersten Blick verliebt hatten – gekauft.

 

Nach zwei erlebnisreichen Jahren zwischen Kanada und Argentinien, mit vielen Höhen und Tiefen und Millionen von unschätzbaren Erinnerungen, gingen wir wieder zurück ins „normale Leben“. Der Toyota wurde schweren Herzens verkauft, eine neue Wohnung war schnell gefunden und schneller als gedacht waren wir in unseren alten Jobs in einer neuen Firma.

 

Können wir wieder dem „Standard“ folgen? 

 

Nach Außen schien es, als wäre alles perfekt. Wie oft haben wir doch gehört, wie glücklich wir uns schätzen können, dass wir nach so kurzer Zeit, trotz unserer „Lücke“ im Lebenslauf, wieder so gute Arbeit gefunden haben. Jetzt haben wir ja unseren Traum gelebt und können bitte wieder dem „Standard“ folgen. Tatsächlich fühlten wir uns aber eingesperrt, ruhelos, unzufrieden und unverstanden. Aber was wir stattdessen wollten, wussten wir auch nicht.

 

Das ist jetzt fünf Jahre her. Seit dem hat sich viel getan, im Außen und im Innen. Wir haben einen neuen Campervan, einen wunderschönen hellblauen 4x4 Mercedes Sprinter. Wir haben unsere Begeisterung fürs Stand Up Paddeln entdeckt und teilen seit 2016 unsere Erfahrungen und liebsten SUP Spots auf Travel into the Blue. Daraus ein Business aufzubauen, da sind wir gerade noch am Anfang. 

 

Camper Nomaden im doppelten Sinne

 

Aber das ist nicht alles. Wir stehen gerade kurz davor, unser Leben erneut komplett umzukrempeln. Durch einen Zufall, wenn man es so nennen will, haben wir vor gut zwei Jahren jemand kennengelernt, der als Reiseleiter für geführte Wohnmobiltouren arbeitet. Und dann kam Eins zum Anderen. Wir haben gerade unsere festen Jobs gekündigt und im September 2019 werden wir unsere erste Wohnmobiltour für einen Reiseveranstalter leiten. Zum zweiten Mal in unserem Leben lösen wir unsere Wohnung auf und werden in einen Camper ziehen. Nur diesmal werden wir gleich im doppelten Sinne Camper Nomaden, denn wir werden nicht nur im Camper durch die Lande ziehen, sondern werden auch noch in unterschiedlichen Campern auf unterschiedlichen Kontinenten leben. Einen geregelten Alltag wird es dann nicht mehr geben. 

 

Zwischen den geführten Wohnmobiltouren wollen wir natürlich unser eigenes Business weiter aufbauen. Bisher waren die größten Herausforderungen im eigenen Business die Zeit, parallel zu einem Fulltimejob, und den mentalen Wechsel vom Hobby zum Business zu schaffen. Was da extrem hilfreich ist, ist der Austausch mit Gleichgesinnten, zumindest was das Mindset angeht, nicht die Zeit ;-). Welche Herausforderungen mit dem neuen Job auf uns warten, wissen wir noch nicht. Nur das sie kommen werden, das ist klar ;-)… 

 

Manchmal muss man einfach mal Dinge ausprobieren und nicht versuchen, alles bis ins allerletzte Detail zu planen. Vertrauen haben, dass alles gut ist, wie es ist. Und sich Menschen suchen, die ähnlich ticken wie mal selber.

 

Wie es weiter geht? Folgt uns gerne über 

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2 Kommentare

  1. Hola Eva und Lukas, es ist spannend, was ich soeben gelesen habe! Viel Erfolg bei euren Unternehmungen. Vieleicht erinnert ihr euch noch an mich. Wir haben uns 2x getroffen, in Nova Scotia und im Tal des Todes in den USA – ich hatte den selben Toyota wie ihr! (Den habe ich uebrigens immer noch) Ich bereite mich nun auf eine Zentralamerka-Tor vor – immerhin bis Panama und wieder zurueck zu meinem Haus in Cuernavaca in Mexico! Euch viel Glueck und immer eine Handvoll Luft unter dem Diff! Liebe Gruesse aus der Schweiz, anfangs Okt. Geht es nach Mexico! Peter

    Antworten
    • Hallo Peter, klar erinnern wir uns an dich! Ich habe noch genau den Campingplatz in Meat Cove vor Augen 😀. Lieben Dank für die guten Wünsche! Eva & Lukas

      Antworten

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