Henri Divo – Das Sprachengenie im Dachzelt| CAMPER NOMADS PORTRAIT

von | Jul 5, 2019 | Camper Nomads Portraits | 0 Kommentare

Henri Divo – Das Sprachengenie im Dachzelt

Moien,

ich heiße Henri Divo. Geboren 1970 in dem wunderschönen Südafrika, bin ich ab meinem siebten Lebensjahr in Luxemburg aufgewachsen. Ich habe Zwillinge, zwei wunderbare Jungs, die ich mehr oder weniger regelmäßig sehe.

 

 

Leben und Arbeiten auf Rädern

Seit Februar 2018 lebe ich ‘auf der Straße’, manchmal auch offroad, in meinem Dacia Logan MCV mit großem Klappdachzelt von Gordigear, damit wir auch zu dritt davon profitieren können.

Nach über 20 Jahren im luxemburgischen Rettungsdienst und fast ebenso vielen Jahren in der Sicherheitsbranche, wovon ich 15 Jahre in internationalen Großkonzernen und dann für die EU-Institutionen als Sicherheitsfahrer und Personenschützer tätig war, hatte ich mir schon vor dem Vanlife eine Auszeit genommen. 

Sicherheitsberatungen beim Auf- und Ausbau von Hochsicherheitsdiensten für Firmen und dem Ausarbeiten und der Koordination von Sicherheitskonzepten für Veranstalter anzubieten, lag also nahe, da ich mich hier bestens auskenne. Demnächst werde ich hierüber auch ein Buch veröffentlichen.

Die Idee, durch meine Sprachkenntnisse (Luxemburgisch, Deutsch, Französisch und Englisch, die ersten 3 auf Muttersprachenniveau) auch Übersetzungen anzubieten, haben wir dann gemeinsam auf der ersten Workation der Camper Nomads ausgebaut.

Meine Affinität zum Schreiben existierte schon im Grundschulalter, wo ich mein erstes Buch geschrieben habe: eine Zorrogeschichte als Geschenk für meine Mutter. Leider ging das mit den Jahren verloren. Deshalb arbeite ich momentan auch an meinem ersten großen Roman.

In der Zwischenzeit mache ich auch die Verwaltung von Social Media für Firmen und Privatkunden. Seit Kurzem bin ich auch im Social Media Team der Camper Nomads.

 

Die Herausforderungen

Die Kundenakquise ist für mich eins der schwersten Themen, das ich auch noch weiter vertiefen und ausbauen will.

Vanlifemäßig fehlt mir noch eine Standheizung im Auto. Nachts brauche ich keine im Zelt, auch bei -15 Grad liege ich noch warm in meinem Schlafsack. Aber gerade tagsüber im Winter und zum Arbeiten ist eine Heizung unerlässlich. Auch trocknet die regen- oder schneenasse Kleidung nicht, wenn es zu kalt ist.

Zur Stromversorgung muss ich mir noch was einfallen lassen. Der Job benötigt natürlich neben Internet auch Laptop und Smartphone, eine zweite Batterie muss also irgendwann her. Ich habe aber einen Wechselrichter, der es mir ermöglicht, während der Fahrt meinen Laptop zu laden.

Im Gegensatz dazu ist der nicht vorhandene Kühlschrank kein Thema für mich, er fehlt mir nicht, da ich Frisches immer relativ zeitnah besorgen kann. Witzigerweise hat auch keiner meiner fulltime Dachzeltkollegen einen Kühlschrank und niemand scheint ihn zu vermissen.

 Es gibt sicher noch andere Herausforderungen, aber alle sind lösbar.

 

One Day In My Life

Während des Frühstücks (das meist aus Kaffee, Tee oder manchmal auch aus kaltem schwarzen Wasser besteht) checke ich meist meine eigenen Social Media Seiten und Mails.

Danach geht es auch recht schnell an Kundenaufträge. Bei gutem Wetter mache ich das sehr gerne aus dem Campingstuhl mit nackten Füßen im Gras heraus oder auch in der Hängematte, wenn ich einen geeigneten und ruhigen Ort dazu finde.

Bei schlechtem Wetter sitze ich auch gerne im Café oder in der Shopping Mall, meist hat man da auch Strom und passables Wifi.

Neuerdings habe ich mir im Auto den Beifahrersitz ausgebaut und kann so auch bei schlechtem Wetter ganz gut mit ausgestreckten Beinen im Auto arbeiten. Ideen für einen passenden Tisch dazu muss ich noch sammeln. Gekocht wird dann meistens gegen Abend. Ich versuche, gesund zu kochen, ernähre mich aber nicht vegan. Trotzdem achte ich Natur und Umwelt und versuche, mich dafür stark zu machen.

Feste Arbeitszeiten habe ich nicht. Ich versuche, mir immer mal eine Pause zu gönnen und mir durch kleine Spaziergänge die Beine zu vertreten, gerade wenn der Kopf mal wieder voll ist und man das Gefühl hat, dass es nicht weitergeht. Ich arbeite aber dann auch oft in die Nacht hinein.

Auch Reisetage müssen arbeitstechnisch mit eingeplant werden, mir fällt es relativ schwer, mich vor oder nach einer Fahrt nochmals hinzusetzen und mich arbeitstechnisch zu betätigen. Deadlines sind aber einzuhalten und absolute Priorität.

Seit Kurzem versuche ich mich auch in Yoga, da gibt es aber aus gutem Grunde keine Bilder von.

 

Jeder kann es versuchen

Ich kann eigentlich nur jedem raten, der ein Business on Wheels haben möchte, es erst aufzubauen, bevor man startet. Man weiß nicht, wie lange es dauert, bis man einen Kundenstamm aufgebaut hat und von den Aufträgen leben kann. Wenn man unbedingt und schnell aus dem Steinhaus will/muss, spricht nichts dagegen, aus einem Van einem ortsfesten Job nachzugehen und nebenher einen Job fürs Vanleben aufzubauen.

Sehr wichtig ist es, sich ein Netzwerk aufzubauen, nicht nur mit Kunden, sondern auch mit Kollegen. Während man es im Büro einfach hat, bei Problemen den Kollegen zu fragen, muss man sich im Vanlife auf Freunde und Bekanntschaften verlassen können, Workation und Vanlifetreffen sind für mich sehr geeignet dafür.

Ich muss sagen, dass es erfreulicherweise kein Konkurrenzdenken gibt und jeder bereitwillig jedem beisteht.

 

Schreibt mir

Mein Account ist bei Instagram www.instagram.com/henri_divo/ (hier gibt es auch einen Linktree, der zu anderen Seiten wie Facebook und LinkedIn weiterführt) und natürlich meine Webseite www.henridivo.com. Wenn ihr mich direkt anschreiben wollt, dürft ihr das gerne auch über Mail henridivo@hotmail.com.


Ich freue mich immer über Nachrichten und alle Kommentare und Fragen werden beantwortet, also zögert nicht und meldet euch bei mir!

 

Euer Henri

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